Posted September 28, 2016 by Gamer in Spiele
 
 

Final Fantasy 13 XIII


Ich hatte mal wieder Zeit ein neues PS3 Spiel zu testen. Diesmal war Final Fantasy 13 XIII an der Reihe. Die Final Fantasy Reihe ist mir seit FF 7 bekannt. Dies war auch das einzige was ich gespielt habe. Dies aber sehr intensiv. Ich möchte garnicht wissen wieviele Stunden ich damit verbrachte Gaia zu retten.
Voller Erwartungen startete ich die PS3 und legte die Blu-Ray von Final Fantasy 13 ein. Nachdem ich auf “Neues Spiel” gedrückt habe, erwartete mich ein bombastisches Intro, das weniger an ein Spiel sondern eher ein einen Animationsfilm erinnerte! Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber das Intro kam für mich von der Qualität mindestens an den Film Final Fantasy heran!
Nun ja, die Story schien mir anfangs ziemlich verworren, aber nicht nur die animierten Damen mit ihren üppigen Oberweiten animierten mich zum weiter spielen. Nachdem in einer traurigen Szene eine Mutter abstürzte und wahrscheinlich tot war, ging es dann richtig los.
Übrigens ist das Spiel zwar in deutsch, jedoch sind die Zwischensequenzen alle in Englisch aber mit deutschen Untertiteln. Wer der englischen Sprache jedoch ein wenig mächtig ist, hat auch damit keine Probleme, da die Sprache relativ einfach gehalten ist.
Ich spielte Stück für Stück verschiedene Charaktere wie: Lightning, Snow Villiers, Obera Dia Vanille, Sazh Katzroy, Hope Estheim.
Das ganze schien mir am Anfang zu linear. Ich spielte ein Stück mit Snow Villiers, dann musste ein Endgegner besiegt werden und die Story ging mit einem anderen Charakter weiter. Das ganze wiederholte sich immer wieder und die Story fügte sich allmählich zusammen.
Bis dahin war ich der Meinung, dass nach dieser Einführung der Start in die weite Welt los ginge und ich auf mich allein gestellt sein werde.
Ein Tag Pause mit spielen. Zufällig las ich einen Artikel über Final Fantasy 13 in der C`t vom 15.03.2010 mit der Überschrift “Auf der schmalen Spur”. Dort war gleich zu Anfang beschrieben, dass die Entwickler viele Rollenspielelemente wie Dörfer etc. nicht integrierten.
Ich dachte mir schöner Mist und las weiter. Weiterhin steht geschrieben, dass erst im elften von 13 Kapiteln größere Welten zu begehen seien und dort Nebenquests erfüllt werden könnten. Bei einer Spielzeit von 40 – 50 Stunden schien mir der “Aufwand” zu groß bis dahin zu kommen.
Für mich als Gamer der viel individuell machen möchte und von Final Fantasy 7 Spielprinzip-technisch verwöhnt ist, ist der neue Teil Final Fantasy 13 nichts.
Dennoch möchte ich das Spiel nicht runterreden. Cool fand ich bis dahin, dass das Spiel zwar linear, aber wie ein Film aufgebaut war. Es sind sehr viele Zwischensequenzen enthalten, die die Story weiter voran treiben. Auch das typische rundenbasierte Kampfsystem ist enthalten, welches jedoch in Echtzeit abläuft. Klingt zwar komisch, ist aber so.
Man kann zwar wie bei den anderen Teilen die Angriffe, Items etc. auswählen, doch lädt sich ein Zeitbalken auf. Erreicht dieser einen bestimmten Wert, wird die Aktion ausgeführt. Am liebsten habe ich mit Snow Villiers gespielt, da dieser der für mich interessanteste Charakter war und er einen coolen Granaten-Angriff hatte mit dem man gleichzeitig mehrere Gegner attackieren konnte.
Leider verfügt das Spiel über nicht über einen Online-Modus, weshalb ich auch nichts darüber berichten kann.
Zusammengefasst, kann ich sagen, dass meine Erwartungen zwar nicht erfüllt wurden, aber Final Fantasy 13 dennoch ein hochkarätiges Spiel wenn nicht sogar Spiel-Film-Erlebnis darstellt.

Final Fantasy XIII
Koch Media GmbH
Bester Preis EUR 4,72 
oder neu EUR 24,93
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